Die Nr. 14 der Welt.
Schwimmerin Martina van Berkel belegte an ihrer ersten Kurzbahn-WM in ihrer Paradedisziplin 200 m Delphin mit neuer Schweizer Rekordzeit Rang 14.
Nach drei Monaten Australien verband Martina van Berkel den Heimflug auf Weihnachten mit einem Stopp in Dubai an den Kurzbahn-Weltmeisterschaften. Bei ihrem ersten Einsatz über 200 m Delphin zeigte sie ihr Potenzial: Rang 14 in 2:08,01-Minuten, neuem Schweizer Rekord, 47 Hundertsteln unter ihrer alten Bestmarke. Ganz zufrieden war sie indes nicht: «Viele passte in diesem Rennen nicht zusammen.» Dennoch fehlten nur 1,8 Sekunden zur Final-Qualifikation. So war es eine erstaunliche Leistung. Nicht spezifisch vorbereitet war sie angetreten. In keiner Wettkampfphase befand sie sich. Lediglich ein regionales Meeting hatte sie zur Vorbereitung bestritten.
Keine Topleistungen glückten ihr über 200 m Rücken (2:12,27-Minuten, knapp eine Sekunde über dem Schweizerrekord) und über 100 m Delphin (1:00,38 – 8/10 über ihrer eigenen Bestmarke). «Die Luft war draussen und ich begann zu kränkeln», erklärte sie. Dennoch zog sie ein erfreuliches Fazit: «Diese WM zeigt mir, dass ich nochmals weiter gekommen bin. Zusätzlich Motivation ist getankt.»