Stetig nach vorn geschafft.
An der U23-Weltmeisterschaft in Budapest gelangen Andrea und Florin Salvisberg mit den Rängen 17 und 25 starke Ergebnisse.
Jonathan Brownlee (Gb), der Elite-Sprint-Weltmeister von Lausanne und Bruder von Elite-Sieger Alistair Brownlee, setzte sich in diesem U23-Titelrennen souverän durch. Ebenfalls bravourös schlugen sich die beiden Salvisberg-Brüder. Beide zeigten sich nach den 1,5 km Schwimmen, 40 km Velo und 10 km Laufen «sehr zufrieden». Sowohl Andrea wie Florin Salivsberg gelangen überzeugende Laufleistungen – und somit das, was ihnen in den letzten Rennen fehlte.
«Nach einigen durchschnittlichen Resultaten ist dieses Ergebnis ein Aufsteller», sagte Andrea. Als wertvollstes Resultat seiner bisherigen Karriere stuft es der 21-Jährige ein. «Es zeigt mir, dass ich nicht nur schnell schwimmen und Radfahren kann, sondern auch beachtlich laufe.» Dasselbe strich auch der anderthalb Jahre jüngere Florin hervor. Andrea Salvisberg erhält nächstes Jahr weitere Startgelegenheiten in dieser Kategorie. Florin Salvisberg gehört noch zwei Jahre zu den U23. Das sind Perspektiven.
Nicht ideale Rennkonstellation
Ganz optimal verlaufen war das Rennen indes nicht. Die Spitzenposition nach dem Schwimmen liess sich nicht nutzen. Die Verfolgergruppe schloss auf. Der Zusammenschluss war Tatsache. Im Laufen aber glückten beiden über erwarten starke Leistungen. Unter den 43 Athleten, welche den Schlussabschnitt mehr oder weniger gemeinsam in Angriff nahmen, begannen beide vorsichtig. Sukzessive arbeiteten sie sich aber vor. Position um Position machten sie gut: Andrea Salvisberg bis auf Position 17, Florin Salvisberg bis auf Position 25. 2:18-Minuten auf Brownlee verlor der eine, 3:01-Minuten der andere.
Budapest (Un). U23-WELTMEISTERSCHAFT.
1,5 km Schwimmen. 40 km Radfahren. 10 km Laufen
Männer:
1. Jonathan Brownlee (Gb) 1:44:25 Stunden
2. Ryan Sissons (Neus) 0:27 Minuten zurück
3. Franz Löschke (De) 0:29
4. Jamie Huggett (Au) 0:31
5. Allesandro Fabian (It) 0:37
17. Andrea Salvisberg (ewz power team) 2:18
25. Florin Salvisberg (ewz power team) 3:01