Schildknecht fuhr die Tortour – für die Laureus-Stiftung.

Tortour ist eine ausgefallene Velo-Prüfung, nonstop rund um die Schweiz mit gut 1000 km und 15′000 Höhenmetern. Ronnie Schildknecht fuhr in einem Promiententeam.

Velo-Olympiasieger Fabian Cancellara und Ronnie Schildknecht als vierfacher Sieger des Ironman Switzerland fuhren an der Tortour fürs Laureus-Team. Ergänzt wurde die Equipe durch Georges Kern (CEO IWC Schaffhausen), Dominique Schärer (CEO planBmedia), Dr. Jürg Kallwy (CEO Swissprivate) und den ehemaligen Extremsporter Martin Schlaggenhauff. Den Spitzensportlern wie den Wirtschaftsführern ging es um einen guten Zweck. Die Laureus-Stiftung Schweiz hat Slogan «Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern» auf ihre Fahnen geschrieben. Unterstützt werden Projekte in der Schweiz, die mittels Sport die sozialen Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen mindern und ermutigend auf ihre Lebenssituation einwirken.

Während fast anderthalb Tagen wurde pedalt, zeitweise im Team, vielfach aber als Einzelfahrer einer Etappe. Schildknecht kam auf seinen Abschnitten zu einzigartigen Grenzerfahrungen, etwa bei der Abfahrt vom Nufenenpass nach Ulrichen mitten in der Nacht, bei Regen und Kälte: «Da kam ich zu Adrenalinschüben», lachte er. Und streng war’s generell. Erholungszeit gab’s wenig, Schlaf fast gar nicht. Dennoch bereute er überhaupt nichts: «Dieser Event forderte bis zum Anschlag, war aber ein unglaublich schönes Erlebnis.» Nicht zuletzt schätze er die angeregten Diskussionen mit den Wirtschaftsgrössen, aber auch mit dem Velo-Olympiasieger. Und auch das sportliche Ergebnis stimmte: Platz 2 in 32:45-Stunden.

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