Arbeit wartet.
Zu keinen Erfolgserlebnissen kamen Sven Riederer und Lukas Salvisberg beim World-Championship-Rennen in Seoul: Riederer belegte Rang 25, Salvisberg musste aufgeben.
Gut fühlte sich Sven Riederer (29) auf den 1,5-Schwimmkilometern, sehr gut auf den 40, technisch höchst anspruchsvollen Velokilometern. An zweiter Stelle wechselte er auf die abschliessenden 10 Laufkilometer, praktisch Schulter an Schulter mit dem späteren Sieger Jan Frodeno (D). Schon bald aber zeigte sich, dass die Form noch nicht reicht für dieses Niveau. «Ich brach ein und wurde nach hinten durchgereicht», beschrieb Riederer. Dies liess sich erklären: «Bei meinem ersten Rennen der Saison auf diesem Level musste ich mit einem solchen Szenario rechnen.» Sorgen macht sich Riederer deswegen keine: «Da fehlt noch das Feintuning. Ich brauche etwas Zeit zum Hineinkommen und mich an den hohen Rhythmus anzugewöhnen.»
Arbeit wartet auch noch auf Lukas Salvisberg (23) – Arbeit genereller Natur. Auf den Velo-Parcours verpuffte Salvisberg (zu) viel Energie. Diese fehlte ihm sodann auf der Laufstrecke. Mit Muskelkrämpfen und Magenproblemen gab er auf. «Ein solches Rennen benötigt enorm viel Substanz», hielt er fest.
Seoul (SKor). WM-Serie (1,5/40/10 km),
Männer:
1. Jan Frodeno (D) 1:51:49
2. Courtney Atkinson (Au) 0:01
3. Brad Kahlefeldt (Au) 0:29
4. Steffen Justus (D) 0:33
5. Alexander Brukhankov (Rus) 0:40
9. Reto Hug (Sz) 0:55
25. Sven Riederer «ewz power team» 2:11
35. Ruedi Wild (Sz) 3:02
aufgegeben: Lukas Salvisberg «ewz power team»
Stand in der WM-Serie (2/7):
1. Brankhankov 1326 Punkte.
2. Bevan Docherty (Neus) 1301.
3. Polyansky 1175.
4. Kahlefeldt 1052.
5. Frodeno 871.
8. Hug 659.
41. Riederer 123.
55. Wild 56.
58. Salvisberg