Riederer meisterte Doppelbelastung mit Sieg.
Beim Glatt Walliseller Triathlon engagierte sich Sven Riederer als OK-Mitglied. Trotzdem gewann er die stark besetzte Konkurrenz.
Von einer neuer Erfahrung und einer diffizilen Herausforderung sprach Sven Riederer vor dem Rennen. Der Walliseller war nicht nur Ideenlieferant, sondern stand bei der Premiere auch als Verantwortlicher für den Wettkampf im Einsatz. Etliche Stunden auf dem Wettkampf-Glände summierten sich alleine am Vortag wie am Wettkampf-Morgen. Trotzdem gelang es dem Routinier, sich auf das Rennen einzustellen. Der Sieg war das Ziel.
Die Konkurrenz war namhaft besetzt. «Und eine gewisse Unsicherheit schwingt vor dem Saisonauftakt immer besonders mit», sagte Riederer. Nach den 12 Längen im Hallenbad stieg ein Trio des «ewz power team» mit Abstand aus dem Wasser. Es handelte sich um die drei Salvisberg-Brüder Andrea, Lukas und Florin. Riederer folgte mit einem Rückstand von 13 Sekunden an siebter Position. Doch bereits nach einer von drei Velorunden à 5 km war das Loch geschlossen. Die Entscheidung fiel auf den 4 Laufkilometern. Schnell setzte sich Riederer zusammen mit Trainingskollege Ruedi Wild ab. Mit ihm hatte er die zehn Tage zuvor im Trainingslager in Tenero verbracht. Beide freuten sich da im Tessin über «hervorragende Trainingswerte». Je länger das Duo zusammenblieb, desto häufiger rückte Riederer in die Favoritenrolle, gilt er doch als äusserts spurtstark. Zum Finish kam’s aber nicht. Bereits im steilen Anstieg der letzten von drei Runden vermochte Wild nicht mehr zu folgen. Ein Endspurt fiel so weg, und Riederer durfte den Applaus des zahlreichen (Heim-)Publikums empfangen.
Mit den Rängen 1 (Riederer), 3 (Andrea Salvisberg), 6 (Lukas Salvisberg), 7. (Martina van Berkel) und 11 (Florin Salivsberg) glückte den Vertretern des «ewz power team» in den beiden Pro Sprints eindrückilche Auftritte – zumal diese beachtlich besetzt waren und ein namhaftes ewz-Mitglied fehlte: Ironman-Aushängeschild Ronnie Schildknecht blieb wegen der Vulkanwolke in Mallorca (Trainingslager) sitzen. Aufpoliert wurde die ewz-Bilanz durch Topränge in den Volks-Kategorien Bei den Männern gewann Gigathlet Roger Fischlin, bei den Frauen belegte Claudia Günsberg Platz 4.
Wallisellen
Pro Sprint Serie Triathlon (0,6 km/ 15 km/ 4 km). Männer:
1. Sven Riederer «ewz power team» 44:01
2. Ruedi Wild (Samstagern) 0:04 Minuten zurück.
3. Andrea Salvisberg «ewz power team» 0:30
4. Marc-Yvan De Kaenel (Lufingen) 0:32
5. Andi Böcherer (De) 0:38
6. Lukas Salvisberg «ewz power team» 0:41
11. Florin Salvisberg «ewz power team» 1:43 (Velosturz)
Ronnie Schildknecht ewz power team, wegen Flugsperre aus Mallorca nicht am Start
Frauen:
1. Svenja Bazlen (De) 49:09
2. Sarah Schütz (Dübendorf) 0:49 Minuten zurück
3. Ruth Nivon Machoud (Fully) 3:30
7. Martina Van Berkel «ewz power team» 6:30
Volkstriathlon
0,6 km Schwimmen, 15 km Radfahren, 4 km Laufen
Männer:
1. Roger Fischlin «ewz power team» 44:26
2. Yannick Bordeaux (F) 1:36 Minuten zurück
3. Nils Anderlind (Viganello) 2:10
Frauen:
1. Melanie Tunesi (Agarone) 54:12
2. Lina Miglar (Wallisellen) 0:27 Minuten zurück
3. Nadine Scheck (Gossau SG) 0:58
4. Claudia Günsberg «ewz power team» 1:50