Wie im Paradies.
Am Alii Drive wohnen die beiden Hoffnungsträgern des «ewz power team» Ronnie Schildknecht und Stefan Riesen, an der Ironman-Laufstrecke. Um eine Wohnlage erster Klasse handelt es sich: direkt am Meer, mit Meeresrauschen und wunderbarer Sicht auf die Küste und aufs Meer. «Dieses Haus habe ich bereits im Februar gebucht», sagte Ronnie Schildknecht. Dank seines hervorragenden vierten Ranges im letzten Oktober hatte er sich seinen Hawaii-Startplatz bereits gesichert.
Nicht zum Geniessen da.
Die prächtige Lage schätzen Ronnie Schildknecht und Stefan Riesen durchaus. Allerdings betonen sie: «Wir sind nicht hier um zu geniessen. Wir sind hier, um uns bestmöglich auf den Ironman vom Samstag vorzubereiten. Denn schlussendlich ist es nur dieser, der zählt.» Als «den riesigen Unterschied zu den Age Groupern» nennt Ronnie Schildknecht diesen Punkt. Als Profi werde er einzig am Resultat gemessen, ein Altersklassenathlet habe mit seiner Qualifikation für Hawaii das grosse Ziel schon erreicht.
Wichtig ist der Aufenthaltsort in diesen letzten Tagen und Stunden vor dem Saisonhöhepunkt allerdings schon. Es geht darum, optimal Kraft zu tanken. Schildknecht und Riesen betonen: «Erfolg ist nur möglich, wenn unsere Körper 100-Prozent-leistungsfähig sind. Dazu ist ein perfekter Wohnort ein bedeutendes Mosaikstück.» Sie bietet die Möglichkeit für eine gezielte Erholung.
Mit Spass bei der Sache.
Ebenso wichtig ist das Klima im Appartement. Schildknecht und Riesen sollten sich verstehen. Und das hat bisher immer geklappt. Zum dritten Mal haben die beiden Teamkollegen des «ewz power team» eine Hawaii-Vorbereitung gemeinsam in Angriff genommen. Nicht nur die zehn Tage am Alii Drive auf Hawaii gehören dazu, sondern insbesondere auch das Trainingslager zuvor in Kalifornien. Und wichtig ist dabei nicht nur, dass sie sich sportlich ergänzen und fordern, sondern auch in der übrigen Zeit verstehen. «Gibst du dir gegenseitig auf die Nerven, bist du bereits gescheitert, denn es fehlt das nötige Quäntchen Energie», sagt Riesen. Und Schildknecht ergänzt: «Ich brauche jemanden, mit dem ich mich austauschen kann, alleine würde ich ein solches Projekt nicht durchziehen wollen, denn das Ganze soll ja auch Spass bereiten.»
Die Individualität kommt dabei nicht zu kurz. Jeder hat sein eigenes Zimmer und damit die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Und seit Anfang dieser letzten Woche ist auch die Freundin von Schildknecht eingezogen. Schildknecht sagt: «Sie soll’s geniessen bei uns, fürs Einkaufen und Kochen werden wir weiterhin selber besorgt sein.»
Biest athlete Ronnie Schildknecht getting ready for the Ironman world championship on Hawaii