Die eigenen Erwartungen nicht erfüllt.

Martina van Berkel schwamm bei ihren ersten Schwimm-Langbahn-Weltmeisterschaften in Rom auf Ränge zwischen 25 und 43.

Der Kräftevergleich mit den Weltbesten begann viel versprechend. Über 100 m Delphin schlug sie nach 59,76 Sekunden an: Schweizer Rekord und erste Schweizerin, welche die 1-Minuten-Grenze durchbrochen hat. Mit Rang 34 durfte sie zufrieden sein. Diesen Schwung konnte Martina van Berkel leider nicht mitnehmen. Weitere Bestzeiten glückten ihr nicht – weder über in ihrer Parade-Disziplin 200 m Delphin (2:11,41) noch in den Rückendistanzen 100 m (1:03,44) und 200 m (2:17,05). Und die Rängen 25 (200 m Delphin), 34 (200 m Rücken) und 43 (100 m Rücken) waren ebenso wenig das, was sie sich erhofft hatte. Zum insgeheim erhofften Einzug ins Halbfinale (top 16) im langen Delphin-Rennen fehlte einiges.

Und so fiel die Bilanz wenig euphorisch aus. «Die beiden 100-m-Rennen waren o.k., aber auf den 200-m-Distanz fehlte mir in beiden Rennen der Pfupf.» Sehr schnell «leer» habe sie sich gefühlt. Die Enttäuschung hat die 20-Jährige aber rasch verarbeitet. Auf eine hervorragende Saison blickt sie zurück. Zur Krönung reichte es in Rom nicht, da gilt es in Ruhe zu analysieren und die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Mitnehmen kann sie viele neue Erfahrungen. Auch diese werden sie weiterbringen. So schwamm sie zum Beispiel an einem Tag auf derselben Bahn wie Superstar Michael Phelps ein.

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