Vier Meistertitel für Martina van Berkel.

An den Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer in Lausanne gewann Martina van Berkel vom «ewz power team» drei Einzel-Titel, Staffelgold und Einzel-Silber. Versüsst wurden die Erfolge durch zwei Schweizer Rekorde.  
 
Gold über 100 m Delphin, Gold über 200 m Delphin und Gold über 200 m Rücken – als hätte dies nicht genügt, schwamm die 19-Jährige über die beiden längeren Distanzen auch noch Schweizer Rekorde. Letzteres überrascht besonderes. Nur zwei Wochen nach dem Weltcup-Rennen in Berlin fanden diese nationalen Titelkämpfe statt. Nicht besonders darauf ausgerichtet hatte sie sich. Doch nach dem Gewinn über 100 m Delphin (in 1:00,47-Minuten) mit dem minimalen Vorsprung von 11 Hundertsteln auf Melanie Schweiger fragte sie sich: «Warum soll ich eigentlich nicht auch hier sehr schnell schwimmen?»
 
Fortan konzentrierte sich Martina van Berkel nicht nur auf Titelgewinne, sondern auch auf Rekordzeiten. Und über 200 m Delphin wie 200 m Rücken reüssierte sie doppelt: Sie gewann je mit neuem Schweizer Rekord. Auf der langen Delphinstrecke durchbrach sie dabei eine Barriere: 2:09,97-Minuten. Beträchtliche 62 Hundertstel war sie schneller als in Berlin. Und der Vorsprung auf die zweite Cindy Kurz betrug 10,36 Sekunden – eine halbe Weltreise. Über 200 m Rücken glückte ihre eine Verbesserung ihres alten Rekords um 21 Hundertstel auf 2:11,64.
 
Für die vierte Goldmedaille leistete sie auf der Delphin-Strecke der 4×50-m-Lagenstaffel ihren wertvollen Beitrag. Die Limmat Sharks verteidigten ihren Titel erfolgreich. In 27,0 wurde Martina van Berkel auf ihrem (Delphin-)Abschitt gestoppt – ebenfalls Rekord, inoffiziell. Über 100 m Rücken schlug sie nach 1:02,76-Minuten an und war damit ebenfalls besser denn je. Nur Schweiger war 91 Hundertstel schneller. Silber gewann sie. 
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