Annaheim ruft sich in Erinnerung.

Mit einem feinen zweiten Platz am Europacup-Rennen in Pontevedra (Sp) meldete Melanie Annaheim (26) ihre wieder erstarkten Ambitionen an.
 
Seit dem Pfeifferschen Drüsenfieber war Melanie Annaheim ein einziges befriedigendes Resultat geglückt. Der 25. Rang am Weltcup-Rennen in Rhodos (Gr) letzten Oktober war dies. Umso wertvoller schätzt sie nun das jüngste «sehr wertvolle» Resultat ein. In Pontevedra (Sp) belegte sie hinter Kathrin Mueller (D) Platz 2.
 
«Wegen der unbefriedigenden Vergangenheit stieg ich unsicher ins Rennen», erklärte sie. Von «guten Trainings» wusste sie zwar, dass aber Training und Wettkampf nicht korrespondieren müssen, hat sie auch schon mehrmals erfahren. Um ein Europacup-Rennen mit starker Konkurrenz und widrigen Witterungsbedingungen handelte es sich. 13 Grad Wassertemperatur wurden gemessen, Dauerregen und Lufttemperaturen um die 5 Grad kamen hinzu. Viele kapitulierten, etwa Weltmeisterin Vanessa Fernandes (Por). Sie konnte mit den klammen Fingern weder den Helm lösen, noch in die Laufschuhe schlüpfen.
 
Melanie Annaheim kämpfte sich durch und kam zu erfreulichen Schlüssen». Auf der Laufstrecke vermochte sie «erstmals seit ganz langer Zeit» den angeschlagenen Rhythmus durchzuziehen. Ein Ergebnis schaute heraus, das sie als «grosse Befreiung» bezeichnete. . «Auch wenn es sich nur um ein Europacup-Rennen handelte, konnte ich hier viel Selbstvertrauen tanken», strahlte sie. Als nächstes will sie nun ihre gute Verfassung am Weltcup-Rennen in Südafrika am übernächsten Sonntag unter Beweis stellen.  
 
Pontevedra (Sp). Triathlon-Europacup, Olympische Distanz (1,5/40/10 km).
 
Frauen:  
1. Kathrin Mueller (D) 2:05:31
2. Melanie Annaheim (ewz power team) 1:06 zurück
3. Olesya Prystayko (Ukr) 1:41 zurück
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