Schweizer Rekord für Martina van Berkel.

 

An den Schweizer Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer in Uster verbesserte Martina van Berkel ihren eigenen Delphin-Schweizer-Rekord erneut.

Eine Zeit von 2:13,42 leuchtete nach dem Final über 200 m Delphin auf der Anzeigetafel auf. Schweizer Rekord. Martina van Berkel hatte erreicht, was sie sich vorgenommen hatte: eine weitere Steigerung (um 39 Hundertstel) zu ihrem ersten Schwimmrekord von Ende Oktober an den Regionenmeisterschaften, ebenfalls in Uster. «Noch ein Schritt vorwärts», freute sie sich, fügte aber sogleich an: «Das Ende meiner Möglichkeiten ist das noch lange nicht» – zumal sie weit und breit durch keine Konkurrentin gefordert worden war.

Als besonders gut bezeichnete Martina van Berkel ihre Leistung nicht. «Fast zu konzentriert und als Folge davon zu aggressiv» sei sie ihre Lieblingsstrecke angegangen. Als Folge davon vermochte sich auf der zweiten Streckenhälfte nicht mehr zuzusetzen, sondern «musste leiden». Normalerweise sei der Finish ihre Stärke. Und noch etwas bemängelte sie: «Immer wieder kontrollierte ich unterwegs meine Zwischenzeiten auf der Anzeigetafel, eine schlechte Angewohnheit von mir, da geht Zeit verloren.» Delikat dabei, dass die Anzeigetafel bis unmittelbar vor van Berkels Rennen defekt ausgefallen war.
 
Für eine optimale Leistung im 200-m-Delphinrennen verzichtete Martina van Berkel auf den wahrscheinlichen Titelgewinn über 100 m Delphin und eine allfällige Medaille über 100 m Rücken. Dennoch kam sie zu weiteren Podesträngen: Gold über 200 m Rücken und Silber über 400 m Lagen – selbstredend mit neuen persönlichen Bestzeiten – sowie Gold mit der Staffel über 4×50-m-Vierlagen.
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