Hitzeadaption in Singapur.

«Hätte mir vor dem Start jemand einen Platz unter den besten 5 angeboten, ich hätte sofort angenommen», sagte Ronnie Schildknecht zur Ausganglage beim Ironman 70.3 in Singapur. Und jetzt belegte er nach 3:50:39-Wettkampfstunden Platz zwei. Einzig der talentierte Brasilianer Reinaldo Colucci war 40 Sekunden schneller im Ziel. «Hervorragend, dieses Resultat macht mich glücklich», bilanzierte daher Schildknecht. Ohne Angewöhnungszeit an die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit überzeugte der diesjährige Sieger des Ironman Switzerland in Zürich und des Ironman 70.3 in Rapperswil. Als «noch feuchter als auf Hawaii» erlebte er die klimatischen Bedingungen.
 
Hecht mit Respekt
 
Stark zeigte sich auch Mathias Hecht. Erst beim Laufen musste er gewisse Abstriche machen. Das hatte seinen Grund. In den Tagen zuvor begann sich beim Morgenjogging plötzlich «alles zu drehen». Er stand auf einer Kreuzung, die Farben der Verkehrsampel sah er nicht mehr. Hecht hatte sich hinzusetzen, zu erholen und den Rückweg ins Hotel marschierend zu bewältigen. «Das war krass», schilderte er. Im Rennen liess er dadurch etwas Vorsicht walten. Im Laufen musste er die Besten ziehen lassen. In erster Linie führte er dies aber auf seinen Trainingsrückstand wegen der Beschwerden mit dem Bein zurück.
Zwei Tage nach dem Rennen in Singapur fliegen Schildknecht und Hecht weiter nach Cairns (Aus). Dort werden sie sich während vier Wochen gemeinsam auf den Ironman Hawaii vorbereiten.
 
 
Singapur.
Aviva Ironman 70.3 Singapore
(1.9/90/21,1 km)
 
Herren: 
1. Reinaldo Colucci (Br) 3:49:59
2. Ronnie Schildknecht (ewz power team) 0:40 zurück
3. Stephen Bayliss (Gb) 4:38
4. Andrew Johns (Gb) 5:25
5. Aaron Farlow (Aus) 6:57
6. Mathias Hecht (ewz power team) 7:32
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